
Aktive Isolierung mit Heiz- und Kühlfunktion (von innen montiert) – Montage in wenigen einfachen Schritten
Anleitung
Lieferung und Entladung der Paneele
Die Entladung erfolgt mit einem Gabelstapler oder durch zwei Personen, die die Paneele mit Hilfe von Tragegriffen auf eine ebene, trockene und flache Oberfläche stellen.

Oberflächenvorbereitung
Die Oberflächen der Wände/Decken in modernisierten Räumen sollten so vorbereitet werden, dass die Verwendung des Installationssystems möglich ist. Die Räume sollten schließlich sauber und ohne hinderliche Elemente sein.

Nivellierung/Messung
Um die Abmessungen des Paneels anzupassen, finden Sie den tiefsten Punkt des Bodens entlang der modernisierten Wände und markieren Sie ihn mit einem Laser-Nivelliergerät in 1 Meter Höhe an der Wand. Messen Sie dann die Höhe der Decke (gegebenenfalls die Krümmung der Decke). Um einen Abstand von 1 cm über dem Boden zu erreichen, verwenden Sie die mit den Paneelen gelieferten Pads. Jedes Paneel ist mit einer Maßlinie versehen, die es ermöglicht, das Paneel an die Unebenheiten des Bodens und die Deckenhöhe anzupassen. Messen und trimmen Sie vor der Installation jedes Paneels die Kanten so, dass die markierte Linie von einem Meter auf dem Paneel mit der Markierung an der Wand übereinstimmt, wobei die Abstände vom Boden und von der Decke berücksichtigt werden.

Fenster-, Zusatz- und Türpaneele
Sie haben zusätzliche Zonen zum Schneiden (siehe Zeichnung auf dem Paneel).
Rohrverbindungen müssen auf gleicher Höhe bleiben, um die Möglichkeit des hydraulischen Anschlusses zu erhalten.
Die Paneele sollten vor Beginn der Installation gemäß den berechneten Abmessungen und in den markierten Schnittzonen gemessen und zugeschnitten werden.

Wandvorbereitung
Bohren und Verschrauben der Montageplatten gemäß den Zeichnungen auf den Paneeloberflächen. Die Platten sollten nivelliert werden, um eine gleichmäßige Oberfläche zum Befestigen der Paneele zu schaffen.
Ein Mindestabstand von 15 mm muss zwischen der vorhandenen Wand/Decke und dem TermaVIDA®-Paneel eingehalten werden.
Für die Installation erforderliche Werkzeuge:
- Griffe für den sicheren Transport der Paneele
- Bohrmaschine/Schraubenzieher
- T25 Torx-Bit
- Bohrer mit 5 und 10 mm Durchmesser
- Kreuz-/Nivellier-/Winkellaser
- Zirkel/Maßband zum Markieren
- Handsäge/Bügelsäge/Universalmesser
Montageset bestehend aus: - Montagescheiben,
- M8 Montageschrauben ø 6,5, Klasse 8.8 universal
- Hülsen L 50 ø 10 BX (mit einem Außendurchmesser von 10 mm und einer Länge von L = 50 mm) in einer Menge von 21 Stück
- 84 Blechschrauben – das gesamte Set

Beginn der Installation
Wir beginnen in der Ecke. Das nivellierte und distanzierte Eckpaneel wird an den vorgesehenen Stellen an die Scheiben geschraubt.

Hydraulische Anschlüsse
Sie können die vorhandenen Heizkörperanschlüsse verwenden oder eine neue Zentralheizungsinstallation einrichten, um die Paneelzonen anzuschließen.
Bei der Verwendung einer bestehenden Zentralheizungsanlage muss diese ordnungsgemäß vorbereitet werden (z.b. Reinigung, Spülung)
Jede Verbindung muss geschmiert werden. Für Hep20-Anschlüsse sollte Aerosolfett verwendet werden, um die Einhaltung der Installationsvorschriften zu gewährleisten und die Dichtheit mit anderen Materialien an den Verbindungsstellen zu erhalten. Verwenden Sie keine Schmiermittel anderer Hersteller oder alternative Mittel.

Paneelverbindung
Vor dem Verbinden der Paneele sollte eine Schicht Sanitärsilikon entlang der gesamten Länge der verbundenen Oberflächen der PIR-Platten auf die Seitenkante des Paneels gemäß der Zeichnung aufgetragen werden. Die Enden der Kabel sollten in den Kabelkanälen zusammengebunden werden, um eine einfache Verlegung der elektrischen Leitungen zu ermöglichen.

Paneelverbindung fortgesetzt
Die hydraulischen Anschlüsse der Paneele an den Zentralheizungspunkten werden gemäß der Zeichnung mit 22 mm Rohrstücken zwischen den aufeinanderfolgenden Paneelen ergänzt.
Drücken Sie das Paneel, wobei ein Abstand von 3-4 mm zwischen den Platten verbleiben sollte. Setzen Sie im ersten oder letzten Heizpaneel Gewindestopfen/-verbinder ein: Vorlauf – Rücklauf, um den Kreislauf zu schließen und an die neue/bestehende Zentralheizungsanlage anzuschließen.


Dichtigkeitsprüfung
Für Zentralheizungsinstallationen. Bei Hep2O-Installationsprüfungen wird empfohlen, einen Druck zu verwenden, der 1,5 Mal höher ist als der Betriebsdruck. Die empfohlene Dauer der Hauptprüfung sollte 120 Minuten betragen.

Wandabschluss
Zum Abschluss der gesamten Konstruktion setzen wir ein Zusatzpaneel ein, das die Wand fest abdichtet – es kann auf jede Höhe und Breite zugeschnitten werden.

Inbetriebnahme und hydraulische Einstellung der Installation
Unter Berücksichtigung der Betriebstemperaturgrenze von +50 °C sollten die Paneele durch den Einsatz von Mischarmaturen in der Zentralheizungsanlage, wie z. B. thermostatischen Mischventilen, geschützt werden. Nach Durchführung der Dichtigkeitsprüfung erfolgt das Befüllen und Entlüften der Anlage. Das Befüllen sollte mit einer Füll-/Ladeeinheit (Vakuumpumpe) durchgeführt werden. Wenn keine Füllstation verfügbar ist, kann die Regelung über die an den Enden des Paneelsystems installierten Ventile erfolgen.
Nach dem Befüllen und Entlüften muss eine Temperaturregelung durchgeführt werden, um eine gleichmäßige Temperaturverteilung zu erreichen. Dies erfolgt durch den Einsatz von thermostatischen Mischventilen, um den Wasserfluss zu den einzelnen Paneelen mit Hilfe einer Wärmebildkamera zu regulieren. Die Kamera zeigt Bereiche mit Hotspots an. Ein Infrarotthermometer kann auch zur Temperaturmessung der Paneele verwendet werden

Abschluss der Paneelverbindungen
Der bei der Installation gelassene 3-4 mm Spalt zwischen den Paneelen wird mit niederausdehnendem Montageschaum gefüllt. Nachdem der Montageschaum ausgehärtet ist, können die Fugen und Oberflächen wie bei Trockenbauplatten standardmäßig bearbeitet werden.
Das TermaVida® Niedertemperatur-Heizpaneelsystem erfordert keine speziellen Farben und Putze.
Die Details finden Sie im HANDBUCH.

Kontakt mit dem Hersteller:
+48 506 993 164
